Der große Traum eines jeden Filmfans ist das eigene kleine Heimkino. Ein großes Fernsehgerät mit hochauflösender Grafik und ein gutes Soundsystem sind da Pflicht. Hat man das passende Equipment zusammengetragen, so kann dem kinoähnlichen Ambiente nichts mehr im Weg stehen, wären da nicht die lästigen Kabel der ganzen Elektrogeräte. Eine kabellose Bildübertragung vom DVD-Spieler zum Fernsehgerät ist zwar technisch noch nicht möglich, doch dank modernster Erkenntnisse auf dem Gebiet der Datenübertragung ist es durchaus im Bereich des Machbaren, wenigstens Audisosignale per Funkwellen zu übertragen. Diese kabellosen Soundsysteme arbeiten dabei nach dem gleichen Prinzip wie ein Radio, ein Handy oder kabelloses Internet. Funkwellen werden vom Sendegerät auf einer bestimmten Frequenz gesendet, die zudem noch verschlüsselt sind, und diese Signale können nur vom entsprechenden Empfänger wieder entschlüsselt werden. So ist ein Überlappen der Audiosignale bei zwei Geräten der gleichen Marke in nächster Nähe ausgeschlossen.
Der Vorteil dieser sogenannten Satelliten-Soundsysteme liegt klar auf der Hand: keine unschönen Kabel mehr, die sich durch den Raum winden. Es besteht keine Gefahr des Stolperns mehr, sollten die Kabel nicht durch Fußleisten oder andere Techniken verdeckt sein. Zudem eröffnet diese Technik neue Möglichkeiten der Raumeinteilung, was die Geräuschkulisse angeht. Lautsprecher können in allen Ecken des Raumes verteilt werden, ohne dass man dabei an die Kabelreichtweite denken oder Verlängerungskabel verarbeiten muss.
Gute Soundsysteme dieser Bauart gibt es mittlerweile auch schon ab 150 Euro. Enthalten sind meist ein Lautsprecher für tiefe Töne, ein sogenannter Subwoofer, sowie vier bis fünf Lautsprecher für mittlere bis höhere Töne, sogenannte Hochtöner. Da sich diese Technik rasend schnell entwickelt, werden etwas ältere Geräte immer billiger. Dies bedeutet aber nicht, dass diese überholt sind. Solange sie ihren Zweck erfüllen, kann man gut und gerne auf neueste Errungenschaften der Entwickler verzichten, sofern man kein absoluter Technik-Fan ist. Um bestens informiert zu sein, sollte man dennoch einen Blick ins Internet werfen.